Uwe Henneken

Nulltikulti

7. Mai bis 4. Juni 2009

 

 

 

 

Uwe Henneken gilt als einer der wichtigen jungen deutschen Maler mit internationaler Ausstellungstätigkeit. Der 1974 in Paderborn geborene Künstler hatte bereits 2007 eine Einzelausstellung im Frans Hals Museum in den Niederlanden.

„NULLTIKULTI“, seine erste Ausstellung in der Schweiz bei Galerie Haas AG in Zürich, zeigt neue Gemälde von Uwe Henneken. Mit greller Farbpalette zitiert der Künstler nicht einfach nur Meisterwerke der kleinen und großen Kunstgeschichte. In bester Folksong Tradition interpretiert er sie um und benutzt sie für seine Vision einer zyklischen Geschichtsphilosophie. Europa ist endlich und steht vor der Frage: Chaos oder Imperium. Hennekens Arbeiten sind bevölkert von Schlemihls, Frontier People und bunten Fratzen. Ziellos suchend tapsen sie einer dem Einzelnen noch ungewissen Zukunft entgegen. Die Zitate sind bewusst sichtbar und der Verzicht auf eine formale künstlerische Handschrift unterstreicht die Orientierungslosigkeit seiner Figuren.

Henneken arbeitet insofern antizyklisch, als er nach dem Scheitern der Romantik nicht in Zynismus verfällt. Im Gegenteil, in ihrer liebevollen Traurigkeit und buntscheckigen Farbgebung bewahren seine Arbeiten immer Hoffnung auf Menschlichkeit.

 

 

2nd One of the Winter People, 2009

 

 

Europa endlich, 2009

 

 

Mai im Januar, 2009

 

 

Nill 2009

 

 

The Enemy of our Enemies, 2009

 

 

The Frontier People: Bärlauch, 2009

 

 

The Frontier People: Märzenbecher, 2009

 

 

The Frontier People: Mastricht, 2009

 

 

They wander as they wonder, 2009

 

 

Winter, 2009